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Die 16 Motoren des Golfschwunges: 

Teil 7 - Wie Sie mehr Kraft aus den Beinen herausholen!

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Anmerkung: Dies ist eine 16-teilige Serie. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie alle Teile erhalten, registrieren Sie Ihre Email-Adresse bitte unter  www.perfektergolfschwung.de. Zudem erhalten Sie, wenn Sie sich noch heute eintragen, ein kostenloses Golf-Witze Buch mit 73 Seiten.

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Gewichtsverlagerung - viele Golfanfänger finden die Ausführung schwierig und halten es für ein unnatürliches Gefühl und es ist ihnen unklar, warum dies durchgeführt werden soll.

Zudem gibt es das Thema der Beine - manche Golf-Pros vernachlässigen diese völlig in ihrem System. Manche sagen "dies ist ein Oberkörperschwung, der die Beine lediglich als feste Basis benutzt.

Gut, dies kann funktionieren. Kein Zweifel. ABER Sie schliessen eine wichtige Kraftquelle aus, wenn Sie entscheiden, Ihre Beine nicht zu benutzen. Und es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie Sie die Kraft Ihrer Beine einsetzen können.

1. Die erste ist im Grunde genommen einfach eine passive Unterstützung des Oberkörpers bei der Drehung. In dieser Haltung tun die Beine aktiv nichts, was die Schlägerkopfgeschwindigkeit erhöhen könnte. Sie helfen im Hintergrund, damit der Golfer seine Balance halten und den Ball sauber treffen kann.

2. Die zweite Methode ist, was ich die "Abdrück-Methode" nenne und wird von Golfern benutzt, die sich wohl fühlen, wenn sie den Ball schlagen. Wenn ein 100-Meter Läufer aus dem Block heraus startet, drückt er sich sehr stark daraus ab, um aus dem Stand heraus in den schnellstmöglichen Start zu explodieren. Oder wenn der Schwimmer sich am Beckenrand abstösst, drückt er sich so stark wie möglich bei der Wende ab, um mit seinem Körper dem Ziel schnellstmöglich entgegen zu schwimmen.

Sind Sie z.B. jemals bei der Driving Range gewesen und haben beobachtet, wie jemand nach hinten fiel, nachdem er den Ball geschlagen hatte? Warum? Weil der Golfer den Ball NUR mit einer Oberkörperbewegung nach vorne schlagen wollte und der "Rückstoss" (wie bei einem Gewehr) drückte dabei den ganzen Körper zurück. Mit anderen Worten, die Beine wurden nicht aktiv benutzt, um den Schwung zu beginnen und dem Rückwärtsdruck der Oberkörperdrehung zu widerstehen. 

Bei der Abdrück-Methode, kann das RECHTE BEIN benutzt werden, um den Körper stark abzudrücken und den ganzen Körper in (es gibt also einen Grund, warum dieser Report NACH dem "KNALL" Report mit der Verlangsamung des Körpers kommt!) Bewegung und eine Wippbewegung bringen, die den entspannten Oberkörper um den Schwung herum führt. Wenn Sie über die Innenseite Ihrer Fussgewölbe des rechten Fusses zurückgestossen werden, dann lassen Sie den Oberkörper entspannt.

Drücken Sie sich stark mit Ihrem rechten Fuss ab, als wenn Sie Ski-Fahren würden und machen Sie eine scharfe Wendung. Stossen Sie sich weiter mit dem rechten Fuss und Bein ab, bis die Sohle des rechten Fusses komplett vom Boden gelöst ist. Konzentrieren Sie sich einfach nur auf das rechte Bein und lassen Sie den Rest des Körpers entspannt. Sehen Sie, wieviel Distanz Sie dazugewonnen haben!  

3. Eine dritte Methode ist das "Gegenfallen" wie es zuerst von David Lee in seinem  Buch "Gravity Golf" beschrieben wurde. Golfer, die lieber den Golfschläger schwingen statt schlagen, bevorzugen diese Methode. Der Schlüssel liegt hierbei darin, das eigene Körpergewicht zu benutzen, um den Oberkörper herumzuschwingen. Während der Oberkörper den Rückschwung hoch bis zur Spitze durchführt, bewegt sich der Unterkörper zurück zum rechten Fuss und FÄLLT zurück zur rechten Ferse.

Dies bedeutet, dass der Unterkörper von der rechten Seite und WIEDER ZURÜCK ZUR LINKEN SEITE GEGANGEN ist, während der Oberkörper in der Zeit nur zur Spitze des Rückschwunges bewegt wurde. 

Dies wird manchmal als ein 2-1 Rythmus beschrieben, der Unterkörper bewegt sich doppelt so schnell wie der Oberkörper. Jack Nicklaus beschrieb diesen 2-1 Rythmus mit anderen Worten. Wenn er gefragt wurde, ob er an der Spitze der Ausholbewegung anhält, so antwortete er "Nein, nicht absichtlich.". Er beschreibt seine Bewegung eher als eine 2 -Wege-Streckung, was bedeutet, dass sein Oberkörper nach oben zum Höhepunkt der Rückschwungbewegung geht, während sein Unterkörper sich schon dem Ziel entgegen bewegt. 

Er erlaubt es dann seinem Unterkörper, insbesondere der linken Hüfte und dem linken Bein, wie ein Baum in Richtung Ziellinie und links davon zu fallen. Diese Unterkörperbewegung wird "Gegenfall" genannt, weil der untere Körperbereich in eine Balance hineinfällt und der Oberkörperbewegung koordiniert entgegen wirkt. 

Es ist ein dynamisches Fallen des Unterkörpers und der Unterkörper ZIEHT den Oberkörper in Richtung der Ziellinie herum. Der Gegenfall ist eine sehr entspannte und balancierende Bewegung, die Ihren Golfschwung sehr mühelos und artistisch aussehen lassen kann. Nichtsdestotrotz, lernen Sie das allgemeine Prinzip - lassen Sie Ihren Unterkörper - ob durch die Abdrück- oder die Gegenfall-Technik, den Oberkörper herumschwingen und runter zur Ziellinie bringen.

 

Bis zum nächsten Report.

 

Beste Grüße

John Matherly
www.perfektergolfschwung.de  

 

P.S.: Sind Sie übernervös beim ersten Abschlag? Fühlen Sie eine unerträgliche Anspannung, wenn Sie vor einem wichtigen Putt stehen? Dann lesen Sie sich einfach mein neues Buch "Mentales Golf" durch und Sie werden erfahren, wie Sie diese und viele andere mentale Probleme beim Golfen in den Griff bekommen!