Wir alle wollen mehr Kraft und mehr Weite für unseren Golfschwung. Und glücklicherweise, hat man mehrere Optionen, Kraft zu erzielen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass eine davon Ihnen nicht gut tut, oder nicht zu Ihrem Körperbau passt, dann gibt es immer noch viele andere Möglichkeiten, die Sie in Anspruch nehmen können.
Dieser Report handelt von der Schlagkraft.
Schlagen ist, im Gegensatz zum Schwingen, wenn der Spieler den Golfschläger beschleunigt, indem er SEITLICH GEGEN DEN GOLFSCHLÄGER DRÜCKT. Technisch gesehen, ist dies eine radiale Beschleunigung des Schlägers, was bedeutet, dass der rechte Ellenbogen und das rechte Handgelenk gegen den Schläger drücken (Radius), um den Schlägerkopf zu beschleunigen. Dies ist wie das Schlagen mit einem Hockey- oder einem Tennisschläger.
Beim Schlagen spielen der rechte Ellenbogen, das rechte Handgelenk und die rechte Schulter alle eine kritische Rolle.
Der rechte Ellenbogen - Wie wird die Kraft erzeugt?
Wie wird sie benutzt? Wenn der rechte Ellenbogen abgewinkelt ist, wird Energie gespeichert. Dies ist die potentielle Energie, den Ellenbogen zu öffnen und den Vorderarm nach vorne zu bewegen. Dies ist die gleiche Aktion wie in einem Kolbenzylinder auf einer alten Dampflokomotive oder wie beim Kolben in einem Automotor. Es ist die gleiche Aktion, wie bei einem stillstehenden Eishockeyspieler, der den Puck schiesst. Es ist ein harter Vorwärtsdruck auf den Schläger, der aus dem rechten Ellenbogen heraus kommt.
(Nebenbei gesagt, dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum wir mit der linken Schulter zum Ziel hin stehen. Dieser Stand erlaubt es uns, unseren dominanten rechten Arm zu benutzen, der den besten Winkel hat, den Ball zu schlagen - wie beim Tennis mit einer Vorhand-Schwungbewegung.)
Das rechte Handgelenk - Das rechte Handgelenk drückt weiterhin innerhalb von Millisekunden auf den Schläger, während der Schlägerkopf den Ball deformiert.
Das rechte Handgelenk hilft, einer Verlangsamung beim Aufprall auf den Ball zu widerstehen. Um es kurz zu machen, indem der Tendenz widerstanden wird in der Schlagzone beim Aufprall auf den Ball langsamer zu werden, kann ein Spieler eine bis zu 30% höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit erreichen - BEI DEN GLEICHEN AUSGANGSBEDINGUNGEN. Deshalb ist dies nicht trivial. Zudem, um es zu verdeutlichen, ist dies nicht das Umdrehen des linken Handgelenkes beim Aufprall. Es ist ein passiver, aber dennoch starker Widerstand gegen eine Verlangsamung des Schlägers.
(Widerstand gegen die Verlangsamung des Schlägerkopfes beim Aufprall wird Ihnen noch in dem Report "Von den Füssen aus Schwingen" ausführlicher erklärt werden.)
Aha!!!!
Die rechte Schulter - Wir wissen, dass die besseren Spieler die linke Schulter sehr schön flach und hinunter zur Ziellinie drehen. Ja, das ist schon gesagt worden und man hat es schon tausendmal beobachten können.
Aber WARUM?
Die rechte Schulter erfüllt zwei Funktionen, die eine ist die Körpermasse hinter die Kolbenbewegung des rechten Ellenbogens zu befördern. Indem man also das Körpergewicht in den rechten Ellenbogen mit einbringt, kann eine enormer Zuwachs an Bewegungsenergie beim Kontakt mit dem Ball erzielt werden und deshalb wird auch mehr Energie auf den Ball übertragen. Es ist, als wenn man entweder von einem Fahrrad angefahren wird oder aber von einem 10-Tonner, die sich beide mit derselben Geschwindigkeit bewegen. Was wird mehr Schaden anrichten und mehr Energie übertragen?
Natürlich der 10-Tonner. Deshalb verbinden Sie Ihr Körpergewicht besser mit dem rechten Ellenbogen und setzen Sie es so ein, dass Sie mehr Kraft dahinter bringen. O.K. - das ist einfach zu verstehen. Aber die zweite Funktion der rechten Schulter ist etwas subtiler. Stellen Sie sich eine Hundeleine vor. Der Hund kann sich über eine gewisse Distanz frei bewegen. Aber, wenn er an das Ende der Leine kommt, wird er gestoppt. Die rechte Schulter verhält sich ähnlich. WENN die rechte Schulter sich flach nach unten und entlang der Ziellinie bewegt, kann der rechte Ellenbogen fast bis zum Schluss gekrümmt bleiben und beim späten Aufprall auf den Ball seine volle Wucht entfalten.
Das ist gleichzusetzen mit der Hundeleine die lose genug ist, es dem rechten Ellenbogen zu erlauben, in den Ball hinein zu explodieren. Wie auch immer, wenn die rechte Schulter sich auf einer flacheren Ebene befindet als die Flugebene, wird der rechte Ellenbogen anfangen, sich zu öffnen - dies bedeutet einen Kraftverlust - noch ehe sie sich dem Ball ausreichend genähert hat. Der rechte Ellenbogen verliert an Kraft, weil das Unterbewusstsein sagt, "Du musst den Ball treffen!" und der einzige Weg, den Ball mit einer drehenden Schulter flacher als die Schwungbahn zu treffen, ist indem man den rechten Ellenbogen vorzeitig öffnet. Der rechte Ellenbogen kann dann nicht in den Ball "hineinexplodieren" weil er schon geöffnet ist und sich nur noch ein sehr kurzes Stück bewegen kann, bis er das "Ende seine Leine" erreicht. Glauben Sie nicht einfach, was ich hier schreibe.
Probieren Sie es aus.
Tun Sie es jetzt - auch ohne Schläger in der Hand. Habe ich Recht oder nicht? Und jetzt wissen Sie warum das Drehen der rechten Schulter hinunter zur Schwungebene es dem Golfer erlaubt, seine Kraft bis zur letztmöglichen Sekunde vor dem Aufprall in seinem rechten Ellenbogen zu halten.
Bis zum nächsten Report.
Es grüßt Sie,
John Matherly
www.perfektergolfschwung.de
P.S.: Sind Sie übernervös beim ersten Abschlag? Fühlen Sie eine unerträgliche Anspannung, wenn Sie vor einem wichtigen Putt stehen? Dann lesen Sie sich einfach mein neues Buch "Mentales Golf" durch und Sie werden erfahren, wie Sie diese und viele andere mentale Probleme beim Golfen in den Griff bekommen!