Die 16 Motoren des Golfschwunges:
Teil 16 - Was ist der 16. Motor?
Sequenz und Timing!
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Bis
jetzt habe ich nur die individuellen Bewegungen und physikalischen Effekte
besprochen, welche die Geschwindigkeit des Schlägerkopfes erzeugen. Nun ist es
an der Zeit, diese alle zusammenzufassen.
Wenn
eine Rakete zum Mond geschossen wird, dann gibt es eine erste Phase und dann
eine zweite Phase und vielleicht sogar eine dritte Phase, welche der Rakete mehr
und mehr Antrieb verleiht. Der Golfschwung ist ähnlich.
Schauen
Sie sich diese Grafik an. Sie zeigt die winkelförmige Veränderung in der
Geschwindigkeit der Hüften, der Schultern und der Arme, und all dies
konzentriert sich in dem Schläger auf einer Zeitachse. Zuerst werden die Hüften,
dann die Schultern, dann die Arme und dann der Schläger beschleunigt.
Aber
auch diese Grafik erzählt nicht die ganze Geschichte. Wenn Sie diese Reihe an
Artikeln gelesen haben, dann wissen Sie, dass viel mehr Elemente gibt um
Geschwindigkeit zu erzeugen als diese. Tatsächlich gibt es insgesamt 15
Elemente und nicht nur diese 3. Und diese Elemente sind wie eine Speisekarte im
Restaurant. Sie können sich die aussuchen, welche Sie vorziehen und Sie das Gefühl
haben, das sie das Richtige für Sie sind.
Zum
Beispiel ist die Gewichtsverlagerung die Vorbereitung zum Erzeugen eines sehr
langen Schwungradius von der linken Ferse bis hin zum Schlägerkopf.
Jorgensens
seitliche Gewichtsverlagerung, welche die Schulter den linken Arm herunterzieht
und eine zusätzliche Beschleunigung ermöglicht, wird während der
Gewichtsverlagerung ausgeführt und wird auf dieser Grafik nicht gezeigt.
Das
Entspannen der Handgelenke um den Schläger den Ball schlagen zu lassen ist
ebenfalls nicht auf dieser Grafik.
Die
Rotation des linken Unterarmes ist in dieser Grafik nicht beschrieben, auch
nicht Vardon´s geheime Frisbee-Bewegung.
Und
verschiedene der anderen Faktoren, die ich beschrieben habe, werden in dieser
Grafik nicht gezeigt. Trotzdem ist die Grafik nützlich um das Prinzip
aufzuzeigen – in einer Phase wird begonnen, dann kommt die Nächste und dann
die Nächste. Jede Phase baut auf die Geschwindigkeit der vorhergehenden Phase
auf und fügt zu dem System mehr Geschwindigkeit hinzu. Und diese
Geschwindigkeit wird dann zum Schläger weitergeleitet.
Also
noch mal – nutzen Sie diejenigen Elemente von den 15, die ich beschrieben
habe, mit denen SIE sich am Wohlsten fühlen, in der SEQUENZ die SIE getestet
und für Ihre Körperstatur und Ihre körperliche Kondition als richtig
empfunden haben, um VERSCHIEDENE Geschwindigkeiten Ihres Schwungsystems
aufzubauen und um diese zu einer wirklich hohen Schlägergeschwindigkeit durch
den Ball zu kumulieren.
Also
meine Empfehlung ist, zu TESTEN welche der 15 Elemente gut für Sie sind, und
dann daran zu arbeiten jedes Element in einen korrekten Ablauf zu bekommen um
den Schlägerkopf zu beschleunigen. Es gibt KEINE beste Sequenz. Womit Sie am
besten zurechtkommen hängt von Ihrem Körper, Ihrer Koordination, körperlichen
Kondition und Ihren persönlichen Vorzügen ab. Also testen Sie die
individuellen Elemente dieser Reihe und nutzen Sie diese um einen Golfschwung
aufzubauen, der für SIE funktioniert!
Mit freundlichen Grüßen,
John Matherly
www.perfektergolfschwung.de
P.S.: Und jetzt, da Sie die
"mechanische" Seite von dem Golfschwung verstehen, schauen Sie mal
mein Buch über die mentale Seite des Golfs an. --> www.mentales-golf.de